top of page

Von Diätfrust zu neuer Lebensfreude – meine persönliche Reise mit Re-Set 20

vor 4 Tagen
5 Min. Lesezeit

Wie aus anfänglichem Augenverdrehen eine neue Freude am Kochen, mehr Wohlbefinden und ein ganz neuer Blick auf meine Ernährung wurden.


Meine Geschichte mit dem Gewicht begann schon früh

Mein Gewicht begleitet mich eigentlich schon seit meiner Teenagerzeit. Ich habe im Laufe der Jahre vieles ausprobiert: verschiedene Diäten, Ernährungsprogramme und immer wieder neue Anläufe.

Manchmal waren die Erfolge da. Doch leider hielt die Freude oft nicht lange an. Die Kilos kamen zurück – manchmal sogar mehr, als ich zuvor verloren hatte. Der bekannte Jo-Jo-Effekt liess grüssen.

Irgendwann kennt man dieses Spiel. Man nimmt sich etwas vor, startet motiviert, hält durch und hofft, dass es diesmal anders wird.

Und irgendwann ist da auch eine gewisse Müdigkeit. Muss ich mich wirklich schon wieder mit dem Thema Ernährung, Gewicht und Verzicht beschäftigen?

Als mich im April zwei Freundinnen dazu animierten, gemeinsam das "Re-Set 20" auszuprobieren, war meine Begeisterung deshalb zunächst überschaubar.

Fasten? Detox? Abnehmen?

Allein bei diesen Wörtern verdrehte ich innerlich die Augen. Ehrlich gesagt hatte ich wenig Lust auf die nächste Runde eines Programms, das mir vorschreibt, was ich essen darf und was nicht.

Doch manchmal lohnt es sich, die eigene Skepsis kurz beiseite zuschieben.

Also liess ich mich auf das Abenteuer ein. Und weil gemeinsame Wege oft leichter sind, ermunterte ich auch meinen Mann, mitzumachen.

So starteten wir unsere 20-tägige Reise gemeinsam.


Die erste Überraschung kam schon nach zwei Tagen

Was ich zu Beginn kaum für möglich gehalten hätte: Bereits nach zwei Tagen hatte ich keine Lust mehr auf Süsses.

Und das will etwas heissen!

Ich kann Süssigkeiten nur schwer widerstehen. Meine besondere Schwäche? Lakritze. Da braucht es normalerweise nicht viele Argumente, um mich zu überzeugen.

Umso erstaunter war ich, dass sich mein Verlangen nach Süssem so schnell veränderte.

Doch das war längst nicht die einzige Überraschung.

Ich begann, Freude am Kochen zu entwickeln. Plötzlich machte es mir Spass, neue Rezepte auszuprobieren und Gerichte nach dem Prinzip der antientzündlichen Ernährung zuzubereiten.

Ich entdeckte Zutaten und Kombinationen, die ich vorher vielleicht gar nicht in Betracht gezogen hätte. Aus einer anfänglichen Herausforderung wurde eine kreative Beschäftigung.

Und etwas war mir dabei besonders wichtig: Unsere Ernährung muss zu unserem Leben passen.

Wir ernähren uns nicht ausschliesslich vegan. Bei uns darf durchaus auch einmal Fleisch oder Fisch auf den Teller. Für mich ging es darum, neue Möglichkeiten kennenzulernen, abwechslungsreicher zu kochen und herauszufinden, was mir und meinem Körper guttut.

Aus dem Gedanken an Verzicht wurde Schritt für Schritt die Freude am Entdecken.


20 Tage, die etwas in Bewegung brachten

Nach 20 Tagen zeigte die Waage fünf Kilogramm weniger an.

Natürlich freute ich mich darüber. Nach so vielen Jahren mit Gewichtsproblemen war das ein schöner Erfolg.

Doch ich wollte die neuen Gewohnheiten nicht einfach wieder ablegen, sobald die 20 Tage vorbei waren.

Deshalb führte ich die antientzündliche Ernährung weiter. Ich kochte weiterhin mit Freude, probierte Rezepte aus und genoss es, mich bewusster mit meinen Mahlzeiten auseinanderzusetzen.

Und mein Gewicht veränderte sich weiter.

Bis zu unseren Sommerferien waren es insgesamt 10 Kilogramm weniger.

Für mich war das eine wunderbare Entwicklung. Ich hatte nicht nur mein Gewicht im Blick, sondern beschäftigte mich auch ganz anders mit meiner Ernährung. Das Kochen war nicht mehr einfach eine tägliche Aufgabe, die erledigt werden musste. Es machte mir richtig Spass.

Ich hatte etwas gefunden, das sich im Alltag gut umsetzen liess.


Was sich für mich wirklich verändert hat

Natürlich freue ich mich über die verlorenen Kilos. Nach all den Jahren, in denen mein Gewicht ein ständiges Thema war, ist das ein schönes Gefühl.

Doch viel wichtiger ist für mich, was sich im Alltag verändert hat.

Ich bin wieder aktiver und beweglicher. Ich fühle mich insgesamt vitaler und habe mehr Freude daran, mich zu bewegen und am Leben teilzunehmen.

Es ist ein schönes Gefühl, wenn Dinge, die vielleicht eine Zeit lang etwas schwerer gefallen sind, wieder leichter werden. Wenn man sich nicht ständig mit dem eigenen Gewicht beschäftigt, sondern die Aufmerksamkeit wieder mehr auf das richten kann, was einem Freude macht.

Und dann ist da noch etwas: Ich habe wieder mehr Vertrauen darin gewonnen, dass ich selbst etwas verändern kann.

Ich muss dafür keine perfekte Ernährung leben und auch nicht jeden Tag alles richtig machen. Ich darf geniessen, Neues ausprobieren und auch einmal aus meiner Routine fallen.

Entscheidend ist für mich, dass ich meinen Weg wiederfinde – und dass ich spüre, wie gut mir dieser Weg tut.

Heute geht es mir nicht nur darum, weniger zu wiegen. Ich möchte mich lebendig fühlen, beweglich bleiben und mein Leben mit Freude gestalten.

Und genau das ist für mich der eigentliche Gewinn dieser Reise.


Dann kamen die Sommerferien …

Ferien sind zum Geniessen da. Und natürlich wollte ich auch nicht plötzlich jeden Restaurantbesuch zu einer Ernährungsdiskussion machen.

Also gab es zwischendurch ein Glas Alkohol, etwas Süsses zum Kaffee oder auch einmal eine Pizza.

Für mich gehörte das zum Feriengefühl dazu.

Nach den Ferien schlichen sich allerdings nach und nach weitere alte Gewohnheiten ein. Aus dem gelegentlichen Genuss wurde wieder mehr Alltag, wie ich ihn von früher kannte.

Und ehrlich gesagt: Wohl fühlte ich mich damit nicht.

Ich bemerkte, dass mir die neue Routine fehlte. Auch die Motivation, mit Freude zu kochen und bewusster zu essen, war nicht mehr dieselbe.

Früher hätte ich vielleicht gedacht: Jetzt ist es eben wieder passiert. Also muss ich irgendwann wieder von vorne anfangen.

Diesmal sah ich es anders.

Ich wusste inzwischen, wie gut mir die Veränderungen getan hatten. Ich hatte erlebt, dass ich neue Gewohnheiten entwickeln und mit Freude beibehalten konnte.

Und ich wusste auch, dass ich nicht alles perfekt machen muss.


Ein zweiter Anlauf – und die Freude ist zurück

Für mich war klar: Ich möchte noch einmal mit Re-Set 20 starten.

Nicht aus Frust. Nicht, weil ich mich bestrafen oder etwas wieder gutmachen wollte.

Sondern weil ich wieder in die Routine finden wollte, die mir so gutgetan hatte.

Und tatsächlich: Mit der zweiten Runde kamen auch die Freude und die Motivation zurück.

Ich fand wieder leichter in meine bewussteren Ernährungsgewohnheiten, hatte Lust, Rezepte auszuprobieren, und freute mich darüber, erneut etwas für mein Wohlbefinden zu tun.

Für mich war das eine wichtige Erkenntnis: Ein neuer Anfang bedeutet nicht, dass man zuvor gescheitert ist.

Manchmal bedeutet er einfach, dass man sich wieder bewusst für den eigenen Weg entscheidet.


Und plötzlich wurde aus meiner Erfahrung eine gemeinsame Reise

Weil ich selbst so viel Freude an meinen Erfahrungen mit "Re-Set 20" hatte, erzählte ich auch in meinem Umfeld davon.

Und siehe da: Ich konnte weitere Menschen dafür begeistern.

Inzwischen sind wir sieben motivierte Menschen, die sich gemeinsam mit dem Thema Ernährung und Detox beschäftigen.

Das freut mich ganz besonders. Denn gemeinsam Erfahrungen auszutauschen, Rezepte zu entdecken und sich gegenseitig zu motivieren, kann eine wunderbare Unterstützung sein.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Jeder hat andere Gewohnheiten, Herausforderungen und Ziele.

Und genau deshalb finde ich es schön, wenn wir uns gegenseitig inspirieren, statt uns unter Druck zu setzen.


Was ich aus meiner Reise mitnehme

Wenn ich heute auf die vergangenen Monate zurückblicke, sehe ich mehr als eine Zahl auf der Waage.

Ich sehe eine Frau, die anfangs skeptisch war und sich trotzdem auf etwas Neues eingelassen hat.

Eine Frau, die wieder Freude am Kochen gefunden hat, neue Rezepte entdeckt und erlebt hat, dass Veränderungen nicht nur mit Verzicht verbunden sein müssen.

Und eine Frau, die gelernt hat, nach einer Phase mit alten Gewohnheiten wieder bewusst neu anzufangen.

Meine Reise ist noch nicht zu Ende. Ich lerne weiter und finde Schritt für Schritt heraus, was sich für mich stimmig anfühlt.

Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis für mich: Es muss nicht immer alles perfekt laufen. Entscheidend ist, dass wir unseren eigenen Weg immer wieder aufnehmen dürfen.

Wenn du dich in meiner Geschichte wieder erkennst und mehr über meine Erfahrungen mit "Re-Set 20" erfahren möchtest, freue ich mich, von dir zu hören.


Vielleicht ist es auch für dich ein Impuls, dich wieder etwas bewusster mit deiner Ernährung und deinem Wohlbefinden zu beschäftigen.


 
 
 

Kommentare


bottom of page